Am Dienstag, den 4. Juni wurden beide 4. Klassen vom Bürgermeister im Sitzungssaal willkommen geheißen. Passend zu ihrem aktuellem HSU Thema erfuhren die Kinder in einem kurzen Vortrag viel über die Arbeit des Marktgemeinderates und des Bürgermeisters. Anschließend durften Fragen gestellt werden.
Von der Lieblingsfarbe, Jugendtreff, die Umgehung oder die Frage nach der schwierigsten Entscheidung im Amt haben sich die Schüler die Gelegenheit nicht entgehen lassen, Herrn Breuer sehr genau auf den Zahn zu fühlen.
Lieber Herr Breuer, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für uns genommen haben und uns Ihre Arbeit als Bürgermeister näher gebracht haben. Sehr gerne nehmen wir Ihre Einladung zum Eis essen am Ende des Schuljahres an.
Im aktuellen Schuljahr erhielt unsere Schule die einmalige Gelegenheit, eine Gastschülerin aus Mexiko aufzunehmen.
Organisiert wie auch realisiert wurde das Gastschulprojekt über die DJO (Deutsche Jugend in Europa), welche sich insbesondere zum Ziel setzt, junge Menschen aus durchaus unterschiedlich geprägten Lebenswelten zusammenzuführen – und ihnen nicht zuletzt die Möglichkeit zu verschaffen, einander kennenzulernen, sich intensiv auszutauschen sowie miteinander zu kooperieren.
Wir freuten uns schließlich sehr darüber, Isabella, aus Guadalajara (Hauptstadt des westmexikanischen Bundesstaates Jalisco), über einen Zeitraum von etwas mehr als zehn Wochen in unserer Schulfamilie willkommen zu heißen.
Aufgenommen wurde die freundliche Schülerin von Herrn Wendel und der Klasse 8a – untergebracht war sie derweil im Gasthaus der Familie Elsen. Über die Zeit des Austauschprogramms nahm Isabella am rechtmäßigen Lehr- und Stundenplan teil, unterwarf sich dabei sämtlichen Prüfungs- sowie Leistungsnachweisen – und beteiligte sich ebenso an allen außerschulischen Veranstaltungen.
Isabella fügte sich sehr rasch in die Klassengemeinschaft ein, knüpfte ernsthafte Freundschaften und konnte zudem häufig wertvolle Beiträge im Kern-, Fach- sowie Fremdsprachenunterricht beisteuern.
Wir sind natürlich stolz, ein Teil jenes Gastschulprojekts gewesen zu sein – und zugleich sehr dankbar für derart außergewöhnliche Erfahrungswerte.
Wir vermissen dich jetzt schon, liebe Isabella – und wünschen dir für deinen weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute sowie Gottes Segen.
Am Donnerstag, den 18.04.2024, unternahm die Klasse 8a einen Ausflug zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.
In freundlicher Kooperation mit dem Oberkotzauer Bündnis für Toleranz und Demokratie – und passend zum geschichtlichen Themenkomplex der Zeit des Nationalsozialismus sowie des zweiten Weltkriegs, konnte demgemäß eine Besichtigung jenes bedeutsamen Erinnerungsorts deutscher Heimatgeschichte organisiert werden.
Anhand einer äußerst anschaulichen Führung über das gesamte Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers konnten grundlegende Eindrücke über den harten Alltag der damaligen Häftlinge, welcher insbesondere durch Unterdrückung, rücksichtslose Ausbeutung sowie willkürliche Gewalt der SS geprägt war, gewonnen werden.
Als besonders interessant befanden unsere Schüler/-innen diesbezüglich die Ausstellung im Gebäudekomplex der ehemaligen Lagerwäscherei und das Buch der Namen, ebenso wie das lagereigene Krematorium und das sogenannte Tal des Todes.
Zudem wurde im Lehrfilm des Bildungszentrums, mit dem Titel „Wir haben überlebt…die anderen sind geblieben“, auf sehr eindringliche Art und Weise veranschaulicht, wie Zeitzeugen jenen Ort des Geschehens erleben und erfahren mussten.
Vielen Dank an Familie Sorger sowie das Bündnis für Toleranz und Demokratie in Oberkotzau, für die außergewöhnliche Gelegenheit, insbesondere unsere Jugendlichen auf diesem Wege für das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte zu sensibilisieren und sich nicht zuletzt vor Ort mit wesentlichen Fragen der Verantwortung und Täterschaft auseinandersetzen zu können.
Am 12.03.2024 kamen erneut zahlreiche Schulen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aus ganz Oberfranken, darunter unsere Grund-und Mittelschule Oberkotzau, zum alljährlichen Treffen im Zentrum Bayreuth zusammen.
Unsere Wertebotschafterin Alisa Alexa, aber auch Jonas Mende, engagierte Vertreter der SMV sowie Arbeitsgemeinschaft SOR-SMC, konnten hierbei anhand anschaulicher Workshops und abwechslungsreicher Vorträge wertvolle Eindrücke sowie kreative Ideen zur Durchführung des so wichtigen Projekts sammeln, um schlussendlich jene Inspirationen und Erfahrungswerte in Form von eigenen Projekten anzuwenden sowie gewinnbringend für unserer Schulfamilie umzusetzen.
Eine rundum wohl organisierte sowie bedeutsame Veranstaltung, aus der wir umfangreiche Impulse zum Erhalt einer demokratischen Schulkultur sowie zur Vermittlung von Zivilcourage erhalten durften.
T. Wendel (Verbindungslehrer, Leiter SOR-SMC GMS Oberkotzau)
Die Mädchen der Mittelschule Oberkotzau erreichten beim Landesfinale der Bayerischen Schulen in der Wettkampfklasse III/2 den 2. Platz hinter der Sportmittelschule Hauzenberg. Die Mädchen zeigten eine tolle Leistung. Sie verbesserten ihre Leistungen gegenüber dem Bezirksfinale an allen Geräten. Mit dabei waren aus den Klassen 7-9 Nina Mehringer, Emma Pohl, Anna Geier, Valentina Sangorgio und Emilia Spisak. Danke an die Betreuerin, Frau Lehrerin Anette Dürrschmidt.
Alisa Alexa von unserer Mittelschule Oberkotzau wurde in dieser Woche, gefördert vom bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, im Schullandheim Weißenstadt zur „Wertebotschafterin“ ausgebildet. Die feierliche Urkundenübergabe fand heute im Beisein des Abteilungsleiters der oberfränkischen Schulen, Stefan Kuen, statt. Kultusministerin Anna Stolz begrüßte alle Anwesenden mit einer Videobotschaft.
Wertebotschafter haben u.a. die Aufgabe, die positive Vermittlung von grundlegenden werden wie Respekt, Toleranz, Rücksichtnahme usw. in ihren Schulen durch geeignete Projekte wie z.B. Brieffreundschaften statt Handymobbbing zu vermitteln.
Während die Kids der Grundschule ausgiebig Fasching feiern durften, gab es für unsere Schüler/-innen der Mittelschule heuer eine besondere Valentins-Aktion.
Unter Anleitung von Frau Kögler-Zehendner und den ES-Kursen der 7. bis 9. Jahrgangsstufe wurden pünktlich vor den Faschingsferien tolle Krapfen kreiert und eigens hergestellt.
Diese konnten im Anschluss erworben und liebevoll verpackt an den – oder die Liebsten verschenkt bzw. einfach selbst verzehrt werden.
Ein originelles und zudem mehr als leckeres Projekt, welches förmlich nach Wiederholung schreit.
Herzlichen Dank noch einmal an Fachlehrerin Frau Kögler-Zehendner, unsere engagierte SMV und die talentierten Bäcker/-innen der Mittelschule.