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Haltung zeigen – auf kreative Art

Graffiti-Projekt der AG „SOR-SMC“

Auch in diesem Schuljahr galt es für die Teilnehmer/-innen der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ auf Ideensammlung zu gehen, um unser Kernthema „Respekt“ authentisch zu vermitteln und anhand eines passenden Projekts kreativ umzusetzen.

Schnell kristallisierte sich heraus, dass sich unsere Schüler/-innen ein ebenso originelles wie auch bleibendes bzw. sichtbares Vorhaben wünschen, welches in Form eines Graffitis auf dem Schulgelände realisiert werden sollte.

Gesagt, getan – nach zahlreichen Treffen sowie gelungenen Vorgesprächen, Diskussionsrunden und Sequenzen, wobei stets die Auseinandersetzung mit Werten und ebenso Wertschätzung in Schule und Gesellschaft im Fokus unserer Arbeit standen, konnte es in die finale Planung unserer Projektidee gehen.

So war die Freude natürlich riesig, dass wir mit Pablo Fontagnier, alias Hombre SUK, einen absolut sympathischen Graffiti-Künstler, der wohlbemerkt zu den führenden Character-Malern der Szene im In- und Ausland zählt, für die Umsetzung unseres Projekts gewinnen konnten.

Da sich als zu gestaltende Fläche eine Garage anbot, welche sich sowohl im öffentlichen Raum befindet als auch zum unmittelbaren Schulgelände gehört, konnte die Arbeit alsbald beginnen.

Bevor es jedoch an die Spraydosen ging, erhielten unsere Schüler/-innen in Form vorbereitender Workshops die Chance, unter Pablos Anleitung die verschiedenen Disziplinen des Style-Writings, wie beispielsweise Tags, Buchstaben-OutlinesThrow-Ups und Pieces zu erproben sowie im Verlauf ganz eigene Skizzen zu erstellen.

Darüber hinaus gab es auf sehr anschauliche und zugleich humorvolle Weise Wissenswertes zur Geschichte und Entwicklung der Graffiti-Kultur sowie den spannenden Werdegang unseres Graffiti-Künstlers zu erfahren.

So wurde u.a. schnell ersichtlich, dass Pablo, selbst Illustrator und gelernter Grafik-Designer aus Nürnberg, gebürtig aus Mannheim, in seiner Laufbahn bereits mehrfach zu bedeutsamen Projekten jener Art eingeladen wurde – insbesondere um Stücke zu kreieren, die für Toleranz, Vielfalt und Gewaltprävention werben.

Am diesjährigen Schulfest unser Grund- und Mittelschule war es dann schließlich soweit: Beobachtet und begleitet von zahlreichen Besuchern durften unsere engagierten Schüler/-innen ihre zuvor gesammelten Ideen und ganz persönlichen Entwürfe für jedermann ersichtlich zum Ausdruck bringen und in Farbe verewigen.

Ein friedliches und respektvolles Miteinander, als Grundlage für einen harmonischen und gewaltfreien Umgang sowie ein gesundes Lernklima an unserer Schule, bildete demnach nicht nur das Jahresmotto für das Schuljahr 2025/2026, sondern auch den inhaltlichen Schwerpunkt unserer Arbeit innerhalb der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Wir freuen uns sehr, dass auf jene künstlerische Art und Weise ein gemeinsames und zugleich nachhaltiges Statement für Respekt, Toleranz und demokratischen Zusammenhalt entstehen konnte.

Abschließend möchten wir uns bei allen Beteiligten bedanken, welche aktiv zum Erfolg des Projekts beigetragen haben, insbesondere unseren ambitionierten Schüler/-innen der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, unserem Sozialpädagogen, Herrn Müller, der von Beginn an mit Eifer und Herzblut dabei war – und nicht zuletzt unserem Hausmeister-Team, ohne welches wir ganz sicher keine perfekt vorbereitete Fassadenfläche vorgefunden hätten.

Des Weiteren gilt aufrichtiger Dank an unsere Unterstützer, Vertrauten und Wegbegleiter, vor allem „Demokratie leben!“ – Bündnis der Stadt Hof sowie den Förderkreis unserer Grund- und Mittelschule Oberkotzau, welche unser Projekt stets mitgetragen, gefördert und zudem finanziert haben.

Ein großes Dankeschön an Dich, lieber Pablo – nicht nur für deinen professionellen sowie kreativen Einsatz für Bildung, sondern insbesondere für deine jederzeit amüsante sowie empathische Umgangs- und Vorgehensweise.

Vielen Dank, Ihnen und Euch allen, für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Für ein respektvolles Miteinander – und gegen jede Form von Diskriminierung.

Ihr und Euer Herr Wendel

-Verbindungslehrer, Leiter AG „SOR-SMC“-

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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